18. Kolumbien: Eine kunterbunte Mischung!

Der erste Kontakt mit den Kolumbianern, die ein total gemischtes Volk sind, war sogleich sehr positiv. Egal, welche Anliegen wir unmittelbar nach der Landung hatten, ob SIM-Karte, aufladbare Busfahrkarte oder bei Fragen nach dem Weg: Es war immer ein/e hilfsbereite/r Kolumbianer/in zur Stelle, die/der uns weiterhalf. Am ersten Abend gönnten wir uns Kassler mit Sauerkraut und trafen in Haralds Tienda einen deutschen Stammtisch (bestehend aus scheinbar eher verzweifelten älteren Herren), welcher eine äußerst merkwürdige Meinung von Deutschland besaß. Völlig touristisch unerschlossen war die Stadt Neiva, die für uns Ausgangspunkt in die Tatacoa-Wüste war. Dort begaben wir uns hoch zu Ross bei schweißtreibenden Temperaturen auf Erkundungstour. Zum ersten Mal auf unserer Reise wurden wir böse versetzt: Der Taxifahrer kam nicht, um uns abzuholen und fast hätten wir die Nacht in der Wüste verbringen müssen. Dankenswerterweise ließ sich der Range-Besitzer mit einer paar Scheinen überreden, die 90-minütige Fahrt zurück in die Zivilisation für uns auf sich zu nehmen. Als Nächstes verschlug es uns auf eine Kaffeefarm ins Hochgebirge von Kolumbien. Dort erfuhren wir viel über die Kaffeeherstellung und durften kräftig probieren. Die ehemals mörderischste Stadt der Welt Medellín (Stichwort Pablo Escobar und seine Drogengeschäfte) versprüht nach wie vor hohe kriminelle Energien. Dennoch beeindruckten uns die Bilder sowie Skulpturen des berühmtesten kolumbianischen Künstlers Fernando Botero ungemein. Ein krasser Gegensatz dazu war die Kolonialstadt Cartagena, die in vielen Reiseführern sogar als schönste Stadt Südamerikas bezeichnet wird. Auch uns gefiel vor allem der Charme der karibischen Stadt. Wir freuten uns, bei 35 Grad im Schatten wieder einmal richtig ins Schwitzen zu kommen.  Taganga an der Karibikküste im Norden ist die südamerikanische Antwort auf Ko Phi Phi und ist momentan fest in israelischer Hand. Actionreich wurde es dann für uns in San Gil. 1. Tag: Paragliding, 2. Tag: Rafting Level 5, 3. Tag: Paragliding. Ein Riesenspaß! Zurück im „Drecksloch“ Bogotá, in dem immer Verkehrschaos herrscht (übrigens hat Kolumbien die schlimmsten Straßen ganz Südamerikas),  bewunderten wir noch einmal einige Werke Boteros sowie die sagenhaften Goldschätze der Stadt. Jetzt heißt es: Kuba, wir kommen!

 

4 Gedanken zu „18. Kolumbien: Eine kunterbunte Mischung!

  1. Wieder spannend eure Zeilen zu lesen und die Highlights anzuschauen. ??auf zum Endspurt. … habt viel Spass in Cuba und erholt euch von fast 300 anstrengenden Urlaubstagen. ?? hihihih. Glg Sibylle

  2. Immer wieder neue vielseitige Eindrücke die ihr bisher gesehenund erlebt habt.
    Noch schöne Tage in cuba
    Inge

  3. Ja euere Erlebnisse sind wieder wunderbar! Wie hätte ich gerne mal getauscht, auch in den Wolken zu gleiten, aber natürlich nicht alleine! Die Früchte haben sicher sehr lecker und reif gemundet! Schmeckt der Kaffee dort besser? Euere Eindrücke sind klasse, bei manchen Trips wäre ich auch gerne dabei gewesen, Papa aber eher nicht! Beim Schlammbaden hab ich mich an meine Fangoerlebnisse in Bad Füssing erinnert ??! Habt noch schöne erholsame Tage und wunderbare Erlebnisse! Lasst euch drücken ??❤️?? und viel Spass und Freude! Freuen uns auf EUCH! Passt weiterhin auf euch auf! Papa und Mama

  4. Hallo Yvonne und Timo,
    sehr beeindruckend und mutig eure Reise! Wahnsinn!!! Habe gerade das 1. Mal eure webseite gelesen! Superschöne Fotos von euch! Freue mich schon auf euren / deinen Reisebericht !
    Habe eure Postkarte an die Sonnemann-RS Höchberg von Südafrika vom Herbst hier liegen. Vielen Dank dafür! Wie lange seid ihr noch unterwegs?
    Bleibt gesund und munter! Passt auf euch auf!
    Liebe Grüße aus Würzburg mit gemischtem Pfingstwetter! Möge der gute Pfingstgeist mit euch sein!
    Angelika LM

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